Morbus Bechterew
 
 
  Studienzusammenfassung
 
Abkürzungs-verzeichnis
Bei allen 10 Probanden konnten in den meisten Parametern signifikante Verbesserungen ihrer Beweglichkeit, in Abhängigkeit ihrer Versteifungshöhe, Zusatzerkrankungen und einer eventuell vorliegenden Skoliose erzielt werden.
Sowohl die Veränderungen in cm als auch die prozentuellen Änderungen spiegeln dies wider.
 

Anforderung
der Studie
im PDF-Format
     
 
     
 
     
 
Die Behandlung wirkte sich nicht nur direkt positiv auf die behandelten Wirbelsäulenbereiche sondern auch auf mit diesen funktionell in Verbindung stehenden Abschnitte der Brustwirbelsäule aus.
     
   
Selbst bei sehr stark eingesteiften Probanden konnten noch signifikante Verbesserungen erreicht werden. Am Ende der Behandlung wurden alle Probanden gebeten, ihre subjektiven Eindrücke in Form eines Fragebogens zu schildern.
     
   
Sie sollten sich zum Zustand der Beweglichkeit, der Muskulatur und der Schmerzsituation äußern und auch, ob sie eine derartige Behandlung zukünftig in Anspruch nehmen würden.
     
 
Der Zustand der Beweglichkeit blieb bei allen Probanden gleich oder verbesserte sich. Ähnliche Angaben wurden über den muskulären Zustand und die Schmerzsituation gemacht. 87% der Probanden würden auch in Zukunft eine Behandlung mit PNF-Techniken in Anspruch nehmen.
     
 
Da gerade bei dieser Krankheit die physikalische Therapie im Vordergrund steht, scheinen PNF-Techniken ein bedeutender Betrag zur Verbesserung bzw. Erhaltung der Beweglichkeit zu sein.

Überraschend war das Interesse an einer Behandlung bei den über 50-jährigen, obwohl eine Erhebung der Erkrankungsdauer im Mittel 22 Jahre beträgt. Das Mittel bezüglich erster Anzeichen bis heute liegt bei 26,5 Jahren. Es stellt sich die Frage, warum sich die Leute erst im fortgeschrittenen Alter und bei fortgeschrittener Erkrankung für eine Behandlung interessieren.

Besonders bedenklich ist der Median der Diagnosedauer (vom Zeitpunkt der ersten Anzeichen bis zur Diagnose) von 10,5 Jahren. Was sind die Gründe für einen derartig langen Zeitraum und gibt es Möglichkeiten, diesen zu verkürzen? Es sind hier schon einige Anhaltspunkte aufgeworfen, in welche Richtung zukünftige Arbeiten gehen können.
     
  :Anforderung der kompletten Studie im PDF-Format